Jahresrückblick des Liederkranzes 2018

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und wir, vom Liederkranz Scheer, möchten für einen kurzen Moment auf das vergangene Jahr 2018 zurückschauen -  ein Jahr mit einigen Höhen und auch Tiefen. Jedes Jahr, wenn das Amtsblatt die Vereinsvorsitzende daran erinnert, den Jahresrückblick zu schreiben, denke ich, so viel ist doch gar nicht passiert – und das muss ich jetzt auch noch machen. Man erinnert sich an die herausragenden Ereignisse, vergisst aber die kleinen Dinge, die mir dann erst wieder mein Kalender in Erinnerung ruft. So sind mir die größeren Veranstaltungen sehr präsent. Das Gefühl allerdings, als ich der 100-jährigen Johanna Pröbstle die Hand zum Geburtstag gab, ist mir da, mit einer Gänsehaut, wieder bewusst geworden. Ja – und so gibt es doch auch noch einige andere Ereignisse, die in der Erinnerung nicht immer mehr so präsent sind. Und deshalb ist so ein Jahresrückblick wichtig.
Wir sind der älteste Kulturträger unseres Städtchens und versuchen, trotz zurückgehender Sängerzahlen (zwischenzeitlich sind wir 20 Sängerinnen und Sänger), unseren kulturellen Aufgaben immer wieder gerecht zu werden. Dies verlangt jedem von uns doch ein ganz besonderes Engagement ab.
Der Höhepunkt im vergangenen Jahr war unser „Schwäbischer Sonndig“ im Oktober. Wir waren sehr überrascht, wie diese Veranstaltung angenommen wurde. Für uns war es ein toller Erfolg und bestärkt uns, auch mal ganz neue Wege zu gehen.
Besonders stolz sind wir aber schon, dass wir, trotz manchmal nicht so guter Besetzung, unsere verschiedenen traditionellen Auftritte souverän meistern konnten.

Mit der Mitwirkung des Liederkranzes am 6. Januar beim Seniorennachmittag in der Festhalle starteten wir ins neue Vereinsjahr. Im ersten Teil sangen wir weihnachtliche und im zweiten Teil weltliche Lieder. Für alle anwesenden älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger war es bestimmt eine schöne Darbietung.

Am 23. Januar fand unsere Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Ochsen“ statt.
 
Am Faschingsdienstag traf sich ein Teil unserer Sängerschar zu einem zwanglosen Miteinander im „Gasthof zur Au“. Ebenso unterstützten einige von uns zuvor beim OHA-Treffen mit dem Verkauf von Pins die Bräutelzunft.

Am 16. März gestalteten und sangen wir einen Gottesdienst zum Gedenken an alle verstorbenen Mitglieder des Liederkranzes in unserer schönen Kirche.  

Am 5. Mai sangen wir, anlässlich des 100. Geburtstags von Johanna Pröbstle im Gemeindehaus St. Antonius.

Beim traditionellen Maifest am 6. Mai übernahm der Liederkranz die Bewirtung von Kaffee und Kuchen im St. Antonius.

Am 7. Juli machten wir unseren Ausflug. Wir fuhren bis Blumberg mit dem Bus. Von da aus dampfte die „Sauschwänzlebahn“ mit uns nach Weizen. Anschließend ging es weiter nach Schaffhausen. Der Rheinfall dort ist immer ein faszinierender Anblick. Die fast zweistündige Rheinfahrt, bei schönstem Wetter, stromaufwärts bis nach Stein am Rhein war ein absolutes Highlight. Diverse kulinarischen Halts u.a. im „Kreuz“ in Weizen und zum Abschluss im „Peperoncino“ machten diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Beim Brunnenfest, am 15. Juli war die Vorsitzende des Liederkranzes als „Märchentante“ präsent.

Nach der Sommerpause trafen wir uns im September  zu einem geselligen Zusammensein im Gemeindehaus St. Antonius.
Vereinspflege ist immer wieder wichtig. Solche Treffen, außerhalb der wöchentlichen Singstunden, dienen der Geselligkeit und dem Miteinander. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil unseres Vereinslebens.

Am 14. 0ktober lud der Liederkranz zum „Schwäbischen Sonndig“ in die Festhalle Scheer ein. Es war für uns ein absolutes Novum, diese Veranstaltung so anzubieten. Aber die Mischung aus verschiedenen Vorträgen im schwäbischen Dialekt und Liedern von unserem Gastchor „Männergesangsverein Rulfingen“ und uns (natürlich auch schwäbisch) hat viele Besucher, trotz schönstem Wetter, in die Halle nach Scheer gelockt. Die, nicht so ganz üblichen, kulinarischen Köstlichkeiten kamen beim Publikum bestens an. Vom Präsidenten des Chorverbandes „Donau-Bussen“ bekamen wir viel Zuspruch für diese ganz andere Art einer Veranstaltung des Liederkranzes.
 
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Am 11. November war eine Abordnung beim Chorverbandstag des Sängerbundes Donau-Bussen in Uttenweiler. Hier wurden die beiden Sopransängerinnen Rosa Eisele und Anneliese Heim und der Tenorsänger Eugen Pröbstle für 50 Jahre Singen im Chorverband und ebenso Alfred Eisele für 40 Jahre Singen geehrt.

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Beim Volkstrauertag am 19. November sang der Liederkranz Scheer, mit der Unterstützung des Kirchenchors, traditionell am Kriegerdenkmal unter der Leitung unseres Chorleiters Michael Stecher zwei Lieder. Den Sängerinnen und Sängern des Liederkranzes ist es wichtig, immer wieder der Menschen zu gedenken, die bei den beiden Weltkriegen ums Leben kamen.

Am vierten Advent, also am 23. Dezember sangen wir wieder im Seniorenheim „St. Wunibald“. Mit neuen und traditionellen Weihnachtsliedern haben wir mit den Bewohnern und ihren Angehörigen, im weihnachtlich geschmückten Aufenthaltsraum des Seniorenheims, eine schöne Stunde erlebt. Besonders an den gemeinsam gesungenen Liedern hatten die Seniorinnen und Senioren viel Freude.

Sie sehen, vieles hat der Liederkranz, unter der Leitung seines Chorleiters Michael Stecher, im vergangenen Jahr geleistet. Unsere Arbeit im nächsten Jahr wird sicher auch wieder darauf ausgerichtet sein, neue Sängerinnen und Sänger in unsere Reihen zu bekommen. Viele unserer Mitglieder sind recht alt. Unser Liedgut ist aber nicht unbedingt „uralt“ und kann vielleicht auch den ein oder anderen begeistern. Über neue Sängerinnen und Sänger würden wir uns riesig freuen.
Wir alle, vom Liederkranz Scheer, bedanken uns ganz herzlich bei allen, die unseren Chor immer wieder unterstützten.
Ein herzliches Dankeschön auch an Karla Birkenmaier, die unseren kurzen Bestand eines Kinderchores in Scheer, jetzt als Chor – AG an der Gräfin-Monika-Schule, weiterführt. Schade, anscheinend ist einem Kinderchor hier keine Zukunft beschieden.
Wir wünschen allen Einwohnern der Stadt Scheer und Heudorf ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2019.

1. Vorsitzende
Anzolina Pantazis-Bär

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