Jahreshauptversammlung 2018

Liederkranz-Vorsitzende Anzolina Pantazis-Bär (3.v.l.) mit ihrem Vorstandsteam und den geehrten Sängern

Die Mitglieder des Chors Liederkranz Scheer haben in der Hauptversammlung deutlich gemacht, dass weiterhin gesungen und in der Öffentlichkeit Präsenz gezeigt wird. Die Vorsitzende Anzolina Pantazis-Bär schaut optimistisch ins neue Jahr: Es wird Auftritte unter anderem an der Fasnet, beim Sommerfest des Pflegeheims und beim Volkstrauertag geben. Auch der Schwäbische Sonntag wird wieder aufgelegt und ein Ausflug geplant.

Als ältester Kulturträger der Stadt würde der Chor gerne neue Sängerinnen und Sänger gewinnen. „Singen ist gesund und macht im Chor viel Freude“, betonte Pantazis-Bär. In die Tagesordnung wurden immer wieder schöne Volkslieder eingeflochten, so dass die Versammlung auch ein geselliger Abend wurde.

In ihrem Bericht hob die Vorsitzende die wichtigsten Auftritte des vergangenen Jahres hervor. Trotz Widrigkeiten halte sich der Chor. Der Schwäbische Sonntag war ein Erfolg und ersetzt das Konzert, das der Chor aus eigener Leistung nicht mehr bieten kann. Viel Arbeit, viel Engagement ermögliche die schönen Auftritte im kulturellen Jahreskreis der Stadt. Sie dankte Chorleiter Michael Stecher: „Wir sind gut zusammengewachsen, unsere Auftritte sind harmonisch. Danke für Deine meist unerschütterliche Geduld in den Proben“, lobte sie.

Schriftführerin Marlene Ziser zählte gut 15 Auftritte und Unternehmungen des Chores im Jahr 2018. Eugen Pröbstle und Marianne Wobbe attestierten Kassierer Alfred Eisele eine gute Kassenführung.

Bürgermeister Lothar Fischer lobte die Aktivitäten des Liederkranzes. „Der Liederkranz gehört zu den ältesten Vereinen in der Stadt. Es wäre schade, wenn es nicht weiterginge“, sagte er. Er dankte für den Auftritt beim Volkstrauertag und dankte für den Schwäbischen Sonntag, der viele Besucher aus den umliegenden Gemeinden angezogen habe. „Wir würden uns freuen, wenn Sie es wieder machen“, sagte er.
 
Chorleiter Stecher lobte die Sänger. Am Schwäbischen Sonntag habe man ein wenig gemerkt, dass der Chor sehr aufgeregt war: die neuen Lieder, das große Publikum, die Bewirtung seien die Gründe dafür gewesen. Man werde es dieses Jahr besser machen, versprach er. Mit dem Probebesuch war er zufrieden.

In der anschließenden Aussprache zeigte sich ein Sänger mit der Leistung beim Schwäbischen Sonntag unzufrieden. Man könne nicht bewirten und singen zugleich, da sei man nur mit dem halben Kopf bei der Sache. Er schlug vor, dass Helfer zur Bewirtung gesucht werden. Auch forderte er eine bessere Lautsprecheranlage, weil das Publikum nicht alle Reden verstanden habe. Bürgermeister Fischer konterte, dass die Anlage gut sei, dass sie aber oft falsch bedient werde. Er werde nach einer Lösung schauen.
Ein Sänger schlug vor, Veranstaltungen zu machen, in denen mit Gästen gemeinsam gesungen werde. Dies gebe es schon in den umliegenden Gemeinden und käme gut an. Man sollte den Versuch machen und dazu einladen.

Die Vorsitzende Anzolina Pantazis-Bär hat den Sänger Fritz Eisele verabschiedet. Es falle ihr schwer aber sie könne verstehen, dass er altersbedingt kürzer treten möchte, sagte sie. 58 Jahre hatte er im Chor gesungen und sich auch im Vorstand engagiert. Sie werde die sichere Bassstimme vermissen, sagte sie. Fritz Eisele erinnerte, wie er 1960 in den Liederkranz eingetreten sei. Er habe sich von den Sängern in der Nachbarschaft begeistern lassen und sei einfach mit in die Probe gegangen. „Es war eine schöne Zeit“, sagte er.
Eugen Pröbstle wurde für 50 Jahre Singen im Liederkranz geehrt. Die Vorsitzende lobte den guten Tenorsänger und dankte für die Treue. Sie schätze ihn als freundlichen, kritischen und nicht immer bequemen Sänger. Eugen Pröbstle erzählte, dass man damals habe vorsingen müssen, wenn man in den Chor eintreten wollte. Die Männer seien früher in die Probe gekommen und anschließend zur Spätschicht in die Papierfabrik arbeiten gegangen.

Der Vorstand wurde für zwei weitere Jahre bestätigt. Anzolina Pantazis-Bär bleibt Vorsitzende, Alfred Eisele ihr Stellvertreter und Kassierer. Marlene Ziser ist weiterhin Schriftführerin. Die Ausschussmitglieder sind Ute Grotz, Claudia Hering und Marianne Wobbe. Kassenprüfer sind Eugen Pröbstle und Marianne Wobbe.

Bericht von Vera Romeu, Schwäbische Zeitung > vielen Dank
 

Ehrung Eugen Pröbstle
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Ehrung von Eugen Pröbstle für 50 Jahre singen

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